Projektträger

Deutscher Bauernverband

Laufzeit

Förderphase 2015-2021

Das Projekt

M. Wortmann setzt sich mit Wildpflanzen für mehr Biodiversität ein

Der intensive Mais- und Getreideanbau, Umbruch von Grünland und die vielen Entwässerungen im Münsterland haben dazu beigetragen, dass es immer weniger Rebhühner, Hasen, Fasane, Kibitze und Feldlerchen in der Feldflur gibt. Die „Stiftung Westfälische Kulturlandschaft“ und Bauern im Kreis Coesfeld wollen jetzt mit dem Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität – Landwirte ackern zur Förderung der Biodiversität im Münsterland“ gegensteuern.

Durch diese Maßnahmen wird die Strukturvielfalt der Agrarlandschaft erhöht und Lebensräume für wildlebende Tier- und Pflanzenarten werden aufgewertet oder wieder hergestellt. Zusätzlich wird beispielsweise durch den Anbau blühender Pflanzenmischungen nicht nur ein Mehrwert für die Natur, sondern auch für das Landschaftsbild erreicht. Auf diese Weise wird die Attraktivität der Kulturlandschaft und damit auch deren Erholungswert für den Menschen gesteigert.

Das Projekt läuft bis März 2021 und wird vom Bundesamt für Naturschutz und der Landwirtschaftlichen Rentenbank ­gefördert. Es ist Teil des Verbundprojektes „Lebendige Agrarlandschaften – Landwirte gestalten Vielfalt“, das der Deutsche Bauernverband bundesweit koordiniert.

Die Stiftung stellt den Landwirten das Saatgut zur Verfügung. Außerdem wird je nach Einzelmaßnahme ein jährlicher Ausgleich gezahlt. Gefördert werden sechs Maßnahmen, die eine enge Bindung an den Energiepflanzen­anbau aufweisen. Durch die Anlage von Blühstreifen, Untersaaten beim Mais und den Dünge- und Ernteverzicht beim Getreideanbau sollen Kleintiere, Vögel und Schmetterlinge Nahrung und Deckung finden.

Weitere Informationen finden Sie bei der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft in Münster, Tel. (02  51) 41  75 181, baum@kulturlandschaft.nrw zu diesem Projekt.