Projektträger

Regionalgruppe Blühende Landschaft Rhön-Grabfeld

Laufzeit

2016-

Das Projekt

In Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Gartenbau hat das Netzwerk „Blühende Landschaft Rhön-Grabfeld“ ein einmaliges Pilotprojekt entwickelt. Statt Mais in der Ostheimer Biogasanlage zu vergären, liefern die Bauern dort blühende Energiepflanzen. 16 Landwirte aus Bad Königshofen und Ostheim haben die Zeichen der Zeit erkannt und Felix Schmidl von der Bioenergie Ostheim konnte die Bauern für das Projekt begeistern. Der Anlagenbetreiber hatte beschlossen, die Kosten für das Saatgut zu übernehmen. Zukünftig werden 23 Hektar blühende Energiepflanzen, vor allem Wildpflanzen, angebaut, deren Biomasse dann in der Biogasanlage verwertet wird. Die Vorteile: weniger Monokulturen, weniger Nitrat im Grundwasser und blühende Landschaften für die immer weniger werdenden Insekten – und den Menschen. Die Initiative für das Pilotprojekt kam nicht von der EU oder dem Land, sondern von den Landwirten und Biogasanlagen-Betreibern selbst. Für die Gesellschaft, für Natur und Umwelt wollten sie etwas tun und sind deshalb aktiv geworden. Zusätzlich entsteht in Ostheim eine Versuchsfläche mit verschiedenen Energiepflanzen.

Untersuchungen zum Stickstoffvorrat im Boden nach Flächenumbruch

Mehrjährige Wildpflanzenkulturen können den Nitratgehalt im Boden im Vergleich zu Maisflächen erheblich verringern. Deshalb wurde beim Pilotprojekt in Ostheim vor allem das Gebiet um einen Bach ausgewählt, um die Nitratbelastung des Brunnens zu entlasten.

Zu der Projektseite im Internet gelangen Sie hier.

Einen Filmbeitrag im BR vom 26.9.2017 finden Sie hier.